Maltesische Kultur und das Kulturerbe

Malta und Gozo sind bekannt für ihre Geschichte, z.B. für vorgeschichtliche große und sehr gut erhaltene Tempel aus Stein. Einige von davon sind sogar älter als die Pyramiden von Ägypten. Aber Berühmtheit erlangten die Inseln erst durch die Zwei Großen Belagerungen, zuerst als das Türkische Reich 1565 mit all seiner Kraft das kleine Malta nicht erobern konnte. Maltas große Bastionen, die tapferen Ritter von St. John und die einheimische Bevölkerung, die sie unterstützte und mit großer Entschlossenheit kämpfte, waren entscheidend. Ein anderes bedeutendes Ereignis war der Zweite Weltkrieg (1939 – 1945), als Malta erfolgreich Widerstand gegen die aggresiven und schrecklichen Kampfflieger der Nazis leistete. Die Malteser trugen dazu bei, dass der endgültige Waffenstillstand, zu der Zeit als sie belagert wurden, mit Hilfe der Alliierten zum Sieg geführt wurden.

Die Unabhängigkeit innerhalb des britischen Commonwealth war am 21. September 1964. Am 13. Dezember 1973 wurde Malta zur Republik.erklärt.

Die maltesischen Inseln sind sehr mythisch durch ihr einzigartiges 7.000 Jahre altes kulturelles und historisches Erbe, besonders dominiert durch seine megalithischen Tempel. Tausende von Jahren bevor die Phönizier Malta erreichten gab es heir eine historische Gesellschaft. Von dieser neolithischen Periode finden wir Überreste von megalithischen Tempeln, die der Göttin der Fruchtbarkeit gewidmet sind. Eine der wichtigsten archäologischen Stätten Maltas sind die Ggantijatempel auf Gozo. Sie werden auf 3600 v. Chr. datiert. Die meisten der Megalithen übersteigen eine Länge von 5 Metern und wiegen mehr als 50 Tonnen. Dies sind die ältesten freistehenden Gebäude der Welt, mehr als 500 Jahre alter als die ägyptischen Pyramiden.

Im Bronze-Zeitalter entwickelte sich die Tempelkultur weiter und die Phönizier besiedelten die Inseln. Mdina wurde etwa 800 v. Chr. von den Phöniziern gegründet und wuchs weiter unter den Byzantinern und den Römern. Es ist die älteste Stadt der Insel und unsere alte Hauptstadt. Das Wort Mdina stammt von dem arabischen Wort “Medina”, welches Stadt bedeutet. Malta fiel in die Hände der Araber, 8 Jahre nachdem sie Sizillien 870 n. Chr. eroberten. Sie hatten den größten Einfluss auf die Malteser und ihre Sprache. Sie brachten ihnen Orangen, Zitronen und Baumwolle. Es gibt ein großes wohlhabenes römisches Haus in Mdina, welches heute das römische Museum beherbergt. Dieses Haus ist ein Zeichen dafür das Mdina das politische Zentrum der römischen Zeit war.

Der König des Heiligen Römischen Reiches, Charles V. von Spanien, gab Malta an die Ritter von St. John aus Jerusalem; sie regierten Malta von 1530 bis 1798. Die Ritter führten Malta duch ein neues goldenes Zeitalter und machten Malta zu einer Schlüsselfigur im kulturellen Kampf des 17. und 18. Jahrhunderts in Europa. Viele verschiedene Einflüsse von Künstlern kamen die auf die Insel, z.B. von Caravaggio, Mattia Preti und Favray, die von den Rittern den Auftrag erhielten, die Kirchen und Paläste zu verzieren. Einer der opulentesten Kirchen der Welt, die St. John`s Kathedrale, wurde in den 1570er Jahren vollendet und diente den Rittern. Der maltesische Architekt Girolomu Cassar gestaltete diese extravagante Kirche im Stil der Manieristen mit einer kargen Innenausstattung und einer schlichten Außenseite, die von einem Mauerturm dominiert wird der aussieht wie ein Glockenturm. Die Außenfassade wurde nie verändert, aber die Innenausstattung wurde im 17. Jahrhundert umgestaltet. Der Großmeister Rafael Cotoner begann das Projekt 1660, mit dem Beginn des Barock in Südeuropas römisch-katholischen Ländern. Die Ritter beauftragten den italienischen Barokkünstler Mattia Preti um die Wiedergestalung der Co-Kathedrale zu überwachen. Das Projekt dauerte 20 Jahre und Preti brauchte 5 Jahre um die 18 Vignetten, die die Episoden von St. John des des Baptisten zeigen, an die Gewölbewand zu malen, 1798 nahm Napoleon Bonaparte Malta von den Rittern ein, aber sein Aufenthalt hier war nur kurz, da die Engländer die Insel um 1800 belagerten. Sie blieben hier und regierten Malta bis zur Unabhängigkeit 1964.

Kunst hat immer eine wichtige Rolle in der maltesischen Kultur gespielt und wird auch heute noch während den lokalen Festen weitergeführt, z.B. bei Kulturveranstaltungen und Aufführungen.

Das Nationalmuseum für Kunst, welches in einem prachtvollen Gebäude aus den 1570er Jahren untergebracht ist, stellt einige wundervolle Kunstwerke aus, von der Frührenaissance bis zur Moderne. Das St. James-Zentrum für Kreativität ist die Nationalgallerie für zeitgenössige Kunst. Die Ausstellungen wurden gezeigt, sowie gut inszenierte Theaterstücke und Opern, die auch regelmäßig aufgeführt werden.

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